Am Anfang taucht oft die Frage auf, ob man einen Rechtshand- (RH) oder Linkshand-Bogen (LH) benötigt. Häufig wird empfohlen, sich bei der Wahl nach dem dominanten Auge zu richten. Aus unserer Erfahrung und Sicht ist das jedoch weniger entscheidend. Viel wichtiger ist, dass sich der Bogen in der Hand richtig anfühlt und eine natürliche, komfortable Schießhaltung ermöglicht.
Worauf sollte man achten?
1. Das persönliche Gefühl: Beim Bogenschießen spielt das Gefühl eine zentrale Rolle. Ein Bogen sollte so gehalten werden, dass die Handhabung angenehm und intuitiv ist. Wenn man sich mit der gewählten Handhaltung wohlfühlt, führt das zu mehr Kontrolle und Präzision. Unabhängig von der Augendominanz raten wir, beim Testen verschiedener Bögen auf das persönliche Empfinden zu achten.
2. Rechtshand-Bogen (RH): Für die meisten Rechtshänder fühlt es sich oft natürlicher an, den Bogen in der linken Hand zu halten und mit der rechten Hand die Sehne zu ziehen. Dieses Setup ermöglicht eine intuitive Bewegungsabfolge, die sich meist flüssig anfühlt.
3. Linkshand-Bogen (LH): Linkshänder empfinden es häufig als angenehmer, den Bogen in der rechten Hand zu halten und die Sehne mit der linken Hand zu ziehen. Auch hier gilt, dass das persönliche Wohlbefinden bei der Handhabung im Vordergrund steht.
Probieren geht über studieren:
Ob Rechtshand oder Linkshand – letztlich sollte die Entscheidung auf der eigenen Erfahrung basieren. Wer sich unsicher ist, kann ruhig beide Varianten ausprobieren und auf das Gefühl achten, das sich beim Schießen einstellt. Es ist wichtig, dass der Bogen gut in der Hand liegt und die Bewegungen fließend und kontrolliert ablaufen.
Unser Fazit: Die Wahl zwischen einem Rechtshand- und einem Linkshand-Bogen hängt nicht unbedingt vom dominanten Auge ab. Vielmehr sollte man darauf achten, welcher Bogen sich natürlicher und angenehmer anfühlt.
Wir empfehlen keinesfalls aufgrund einer abweichenden Augendominanz von der gefühlsmäßigen Komfortbereich (RH oder LH Bogen) abzuweichen!